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Freitag, 27. März 2026

Eckpunktepapier für ein Textilgesetz belastet unsere Hersteller und Marken von Schuhen in erheblichem Maße.




Umweltminister Carsten Schneider hat heute in Berlin die Eckpunkte zur Erweiterten Herstellerverantwortung vorgestellt. Torben Schütz, Hauptgeschäftsführer HDS/L: Union und SPD haben angekündigt, ein großes Reformpaket für Deutschland auf den Weg zu bringen. Von einem "Reformfenster" bis zum Sommer ist die Rede. An akuten Themen mangelt es nicht. Die Pläne von Umweltminister Carsten Schneider zur „Erweiterten Herstellerverantwortung“ (EPR) für Textilien sprechen allerdings eine andere Sprache.

Das heute veröffentlichte Eckpunktepapier für ein Textilgesetz bleibt nicht nur hinter den politischen Ankündigungen zurück. „Es belastet unsere Hersteller und Marken von Schuhen in erheblichem Maße“, kritisiert Torben Schütz, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Schuh- und Lederwarenindustrie (HDS/L). Mit dem angekündigten Gesetz werden die Probleme von Fast Fashion nicht im Ansatz gelöst. „Das ist keine Maßnahme, um die globale Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen zu fördern. Anstelle von Bürokratie-Abbau sind erhebliche Belastungen und weitere, unkalkulierbare Kosten auf unsere Mitglieder vorgesehen. Das ist alles andere als eine industriefreundliche, effiziente Politik“, moniert Schütz.

Torben Schütz fordert faire und praxistaugliche Rahmenbedingungen. Dazu gehört auch, Schuhe und Bekleidung nicht in einen Topf zu werfen. „Man kann Schuhe und Bekleidung nicht 1:1 vergleichen. Die Materialzusammensetzungen sind bei Schuhen viel komplexer. Was hat eine Unterhose mit einem Overknee-Stiefel zu tun“, bringt es Torben Schütz plakativ auf den Punkt.


Bundesverband der Schuh-
und Lederwarenindustrie e.V.
Berliner Str. 48
63065 Offenbach

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