Business-blogger

Business-blogger mit täglichen Nachrichten und Themenbeiträgen von Industrie-und Handelskammern (IHK ) aus Deutschland und Österreich.

Montag, 24. Juli 2023

Tarifabschluss in der deutschen Lederwaren- Kunststoffwaren und Kofferindustrie

24. Juli 2023 -  Nach ganztägigen Verhandlungen sind am 19. Juli 2023 die Lohn- und Gehaltstarifverhandlungen in der ersten Runde in Iphofen abgeschlossen worden. Nach intensiven Gesprächen zwischen IG BCE und den Vertretern der deutschen Lederwaren- Kunststoffwaren- und Kofferindustrie konnte ein der allgemeinen wirtschaftlichen Situation angemessenes Ergebnis erzielt werden. Demnach werden die Entgelte ab 1. August 2023 ab Entgeltgruppe 5 um 150 Euro erhöht. Für die Gruppen E1 bis E4 wurden Beträge zwischen 2.100 und 2.330 Euro vereinbart. Ab 1. Oktober 2024 erhöhen sich die Entgelte um weitere 100€, wobei der Auszahlungszeitpunkt von den Betriebsparteien um bis zu 3 Monate verschoben werden kann. Eine Erhöhung auf 25% erfolgt bei der Schichtzulage ab 20 Uhr. Die Auszubildendenvergütungen werden um jeweils 70 Euro ab 1. August 2023 erhöht.

Für 2023 und 2024 wird den Beschäftigten ein steuer- und abgabefreies Inflationsausgleichsgeld von jeweils 1.000 Euro gezahlt, das jedoch von den Betriebsparteien auf 400 Euro pro Jahr reduziert werden kann.

Manfred Junkert, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Schuh- und Lederwarenindustrie (HDS/L) zeigt sich mit dem Abschluss der Tarifrunde zufrieden: „Verglichen mit den aktuellen Tarifentwicklungen in verwandten Branchen und auch mit Blick auf die aktuelle Arbeitslage haben wir in konstruktiven Gesprächen ein für beide Seiten akzeptables Ergebnis erzielt.“

HDS/L – Bundesverband der Schuh-

und Lederwarenindustrie e.V.

Reinhardstr. 14

10117 Berlin

 

Forderung nach mehr Arbeit erzeugt einen gegenteiligen Effekt.

Der Fachkräftemangel ist allgegenwärtig und trifft vor allem MINT-Berufe schwer. IW-Chef Hüther hat einen Lösungsvorschlag: Längere Arbeitszeiten. Ingo Rauhut, Geschäftsführer Fachbeirat Beruf & Arbeitsmarkt im VDI e.V., sagt: "Die Forderung erzeugt einen gegenteiligen Effekt." Die aktuelle Arbeitswelt befindet sich im Wandel. Die Begriffe New Work, Home-Office, 4-Tage-Woche und Arbeitszeitverlängerung werden stark diskutiert. Experte Ingo Rauhut, Geschäftsführer Fachbeirat Beruf & Arbeitsmarkt im VDI e.V., gibt eine Einschätzung der aktuellen Situation:  "Ob eine pauschale Arbeitszeitverlängerung tatsächlich zur Bewältigung des Fachkräftemangels beiträgt, ist fraglich. Arbeiten in der digitalen Transformation verändert sich aktuell fundamental. In der Produktion erleichtern digitale Assistenzsysteme das Arbeiten. Überhaupt verlagern sich Tätigkeiten von der reinen Produktionsarbeit zur Wissensarbeit.

Dementsprechend spielen in der aktuellen Arbeitswelt für Ingenieure und Ingenieurinnen vor allem New-Work-Themen eine Rolle – Wie reagiere ich auf eine zunehmend volatile Welt? Wie können agile Methoden und agiles Denken noch besser genutzt werden, um beispielsweise Rückmeldungen von Kunden frühzeitig einbeziehen? In diesem Sinne verändert sich auch die Art des Arbeitens fundamental und Remote-Work-Formen sind möglich – wenn es sich nicht um die Montage vor Ort handelt – und werden gerade von der neuen Generation Y und Z auch gewünscht und gefordert. Der Wunsch nach Work-Life-Balance muss mit flexiblen Arbeitsformen und hohen Freiheitsgraden in der Aufgabenerfüllung synchronisiert werden – die Forderung nach einer pauschalen Arbeitszeitverlängerung wird nicht auf Akzeptanz in einem von Fachkräftemangel geprägten Arbeitsmarkt stoßen und einen gegenteiligen Effekt erzeugen."


VDI e. V.
VDI-Platz 1
40468 Düsseldorf
www.vdi.de

 

Countdown zu den EuroSkills 2023 läuft - mit Caparol zur Meisterschaft.

19.07.2023  - Auf dem Weg zu den EuroSkills 2023 - Freya Spitzer ( foto) vom deutschen Maler-Nationalteam bereitet sich akribisch auf die Europameisterschaften der Berufe vor. - Der Countdown zu den EuroSkills 2023 läuft: Die Europameisterschaften der Berufe finden vom 5. bis zum 9. September 2023 in Danzig statt. Freya Spitzer vom Maler-Nationalteam vertritt Deutschland. Sie hatte sich zuvor in einem Auswahlwettbewerb in Hamburg gegen starke Konkurrenz durchgesetzt. Anfang Juli trainierte sie für Danzig beim Intensiv-Lack-Workshop von Caparol – und berichtete über ihre Gefühlslage vor dem Treffen der europäischen Malerelite.
Handwerkliches Können ist dabei nur eine Seite der Medaille. Es abzurufen, wenn es darauf ankommt, gilt als essenziell. Deshalb gehört neben den Workshops von Caparol auch ein spezielles Mentaltraining seitens der EuroSkills zur Vorbereitung.

„Es hat mir nicht nur geholfen, fokussiert zu bleiben, sondern auch dabei, die richtigen Atemtechniken einzusetzen. Wichtig ist, die Konzentration aufrechtzuhalten und immer den nächsten Schritt im Blick zu haben“, erzählt Freya Spitzer, ohne zu vergessen, dass auch auf so profane Dinge wie ausreichendes Trinken während des Wettbewerbs zu achten ist. Dabei lobt sie das Konzept der EuroSkills, bei denen in Zeiteinheiten von 2,5 Stunden gearbeitet wird, gefolgt von längeren Pausen.
Sollte es Hindernisse während des Wettbewerbs geben, ist sie auch darauf vorbereitet: „Wenn irgendwas nicht klappt – und es wird immer etwas schieflaufen – ist es wichtig, weiterzumachen. Sollte ein Fehler allerdings so gravierend sein, muss man das akzeptieren und sich sagen, dann ist das so, ich hole mir meine Punkte woanders.“

Ihr Bestes geben
Die Motivation, an den Europameisterschaften der Berufe teilzunehmen, besteht für Freya Spitzer nicht nur darin, zu gewinnen: „Das Wichtigste ist, dass ich am Ende des Tages sagen kann, ich habe alles gegeben und bin mit mir zufrieden, egal was passiert.“ Außerdem stellt sie die Chance des persönlichen Wachsens heraus und die Möglichkeit, nette neue Menschen kennenzulernen.
Die größte Herausforderung sieht Freya Spitzer in ihrer persönlichen Organisation. Sie beschreibt sich als „kreatives Chaos“ und räumt ein, gerne mal Sachen zu verlegen. Die Optimierung ihrer organisatorischen Fähigkeiten steht daher ganz oben auf der Liste. Zudem hat sie sich zum Ziel gesetzt, ihre Schnelligkeit im Speed-Wettbewerb weiter zu steigern. „Hier spielt das Selbstbewusstsein eine entscheidende Rolle, also einfach anzufangen und sich zu sagen, das klappt schon.“


Bei den EuroSkills 2023 treten die Teilnehmenden in unterschiedlichen Disziplinen gegeneinander an: Das Lackieren einer Türe mit Wasserlack, das Tapezieren, eine freie Design-Technik, der Speed-Wettbewerb sowie eine Logo-Konstruktion sind gefordert. Ihre Chancen beim Wettbewerb schätzt Freya Spitzer positiv ein: „Ich denke, dass ich beim Lackieren und beim Logo-Design gute Chancen haben werde. Durch meine Teilnahme am heutigen Intensivtraining von Caparol fühle ich mich für die Lackieraufgabe optimal vorbereitet – wieder einmal habe ich viele wertvolle Tipps von meinem Mentor Diego Gomez-Velazquez sowie Bundestrainer Matthias List bekommen. Sie haben mir nochmal vor Augen geführt, wie wichtig es ist, die Abläufe immer wieder zu üben, also dass man sie fast wie im Schlaf ausführt und gar nicht mehr so sehr über die eigentliche Aufgabe nachdenkt.“


Akkurates Arbeiten unter Zeitdruck
Die Herausforderungen der einzelnen Aufgaben könnten dabei unterschiedlicher nicht sein: „Beim Lackieren der Türe kommt es besonders auf die Wahl des Werkzeugs an. Wie groß sind die jeweiligen Flächen? Und sollte ich lieber eine kurz- oder eine langflorige Rolle verwenden?Bei der Speed-Challenge steht, wie der Name bereits sagt, das schnelle Arbeiten im Fokus. Hier muss jedoch besonders akkurat agiert werden, denn bei der Bewertung durch die Jury wird in Millimetern gemessen mit nur einem Millimeter Toleranz. Bei der freien Design-Technik hingegen liegt der Fokus auf den Faktoren Kreativität und individueller Ausdruck. Dabei wird die Komplexität der angewandten Techniken bewertet, ebenso wie die saubere Ausführung. Das Ganze natürlich wieder unter Zeitdruck.“


Mit einer intensiven Vorbereitung, einer positiven Einstellung und dem Willen, ihr Bestes zu geben, sieht Freya Spitzer den Europameisterschaften der Berufe voller Vorfreude entgegen. Die richtige Einstellung und Voraussetzung für ein Abschneiden, das sie persönlich zufriedenstellt. Im Grunde kommt es auch nur darauf an.

Mehr über Freya Spitzer und das aktuelle Maler-Nationalteam gibt’s unter dem Link:
https://www.caparol.de/nachwuchsfoerderung/maler-nationalteam

CAPAROL Farben Lacke Bautenschutz GmbH
Roßdörfer Straße 50, 64372 Ober-Ramstadt

 

Samstag, 15. Juli 2023

Silicon Saxony e.V. modernisiert seine Website mit dem Headless CMS publizer®

15. Juli 2023 -  Es ist geschafft. Silicon Saxony e.V., mit über 460 Mitgliedern das größte Hightechnetzwerk in Sachsen, hat seine Website komplett überarbeitet und setzt dabei auf innovative Technologien aus Sachsen. Für das Backend des dynamischen Teils der Website nutzt der Verband das Headless Content Management System (CMS) publizer®. Die Mitglieder des Verbands können dank publizer® jetzt ihre Mitgliederprofile eigenständig und ganz einfach verwalten. Sie haben die Möglichkeit, eigene Neuigkeiten zu erstellen und Informationen zu anstehenden Veranstaltungen zu veröffentlichen. Zukünftig wird es auch möglich sein, offene Stellen zu veröffentlichen.
 "Mit dem Einsatz von publizer® sind wir in der Lage, Mitgliedern eine leistungsstarke und benutzerfreundliche Plattform zu bieten, auf der sie ihre Profile und Inhalte selbst verwalten können. Die Möglichkeit, Nachrichten und Veranstaltungsinformationen zu veröffentlichen, erhöht die Sichtbarkeit vor allem unserer kleinen- und mittelständischen Mitglieder und ermöglicht einen verbesserten Austausch innerhalb unserer Community", sagt Frank Bösenberg, Geschäftsführer Silicon Saxony.

 "Wir sind stolz darauf, mit Silicon Saxony e.V. einen so bedeutenden Verband in der Hightech-Branche als Partner gefunden zu haben. Unser Ziel ist es, ihnen und ihren Mitgliedern die besten Tools zur Verfügung zu stellen, um ihre digitale Präsenz und Kommunikation zu optimieren und einen noch besseren Service anzubieten", sagt Thomas Wolf, Geschäftsführer publizer GmbH.
 
 Über Silicon Saxony e.V.
 Der Silicon Saxony e. V. ist mit mehr als 400 Mitgliedern das größte Hightechnetz-werk Sachsens und eines der größten Mikroelektronik- und IT-Cluster Deutschlands sowie Europas. Als eigenfinanzierter Verein verbindet Silicon Saxony seit seiner Gründung im Jahr 2000 Hersteller, Zulieferer, Dienstleister, Hochschulen/Universitäten, Forschungsinstitute, öffentliche Einrichtungen sowie branchenrelevante Startups am Wirtschaftsstandort Sachsen und darüber hinaus. Übergeordnete Ziele der Netzwerkarbeit sind u.a. der Ausbau sowie die Stärkung des führenden Mikroelektronikstandortes Europas und auch das Vorantreiben der parallel verlaufenden Entwicklung hin zu einem Softwareland Sachsen. www.silicon-saxony.de
 
 Über publizer®
 publizer® ist ein revolutionäres Headless Content Management System (CMS), das speziell entwickelt wurde, um den Anforderungen moderner digitaler Kommunikation gerecht zu werden. Als Multi-Channel-CMS ermöglicht publizer® das effiziente und flexible Management von Inhalten über verschiedene Plattformen hinweg. Mit integrierten Modulen wie AdManagement, Stellenanzeigen, Events, Paywall und Kundenmanagement bietet publizer® die Basis für den monetären Erfolg von Digitalverlagen und Organisationen. Dank der eingebauten Funktion für Cross-Posting können Nutzer ihre Inhalte problemlos auf verschiedenen Social-Media-Plattformen teilen. Durch das partnerschaftliche Agenturprogramm bietet publizer® zudem den Vorteil, dass Agenturen mit einem einzigen Tool arbeiten können und dabei eine Provision für jeden Kunden erhalten. Mit der Verwendung von publizer® können Organisationen die Effizienz ihrer Online-Redaktion erheblich steigern und gleichzeitig Kosten und Aufwand reduzieren. www.publizer.de