Business-blogger

Business-blogger mit täglichen Nachrichten und Themenbeiträgen von Industrie-und Handelskammern (IHK ) aus Deutschland und Österreich.

Donnerstag, 29. Oktober 2020

Saarkonjunktur im Bann des Corona-Infektionsgeschehens


IHK-Hauptgeschäftsführer Heino Klingen zu den Auswirkungen des aktuellen Infektionsgeschehens auf die saarländische Wirtschaft und den Ergebnissen der IHK-Konjunkturumfrage: „Die Rekordanstiege der Corona-Infektionen verheißen nichts Gutes für die Saarwirtschaft. Nachdem die Unternehmen während der Sommermonate wieder Hoffnung auf eine Normalisierung ihrer Geschäfte geschöpft haben, drohen ihnen jetzt weitere Rückschläge. Sie berichten in der Oktober-Umfrage der IHK Saarland zur Konjunktur zwar von besseren Geschäften und günstigeren Aussichten als im September. Sowohl der IHK-Lageindikator (+4,6 Punkte) als auch der IHK-Erwartungsindikator (+2,5 Punkte) sind gestiegen und liegen erstmals seit Ausbruch der Corona-Pandemie im positiven Bereich. Doch die Angaben dürften inzwischen überholt sein, da die Umfrage vor der aktuellen Verschärfung des Infektionsgeschehens stattgefunden hat. Unter diesen Umständen ist es wenig sinnvoll, die Ergebnisse der Umfrage im Detail zu erläutern.

Angesichts der zweiten Corona-Welle begrüßen wir, dass die Bundesregierung die Überbrückungshilfen für die Unternehmen vereinfacht hat und bis zur Mitte des kommenden Jahres verlängern will. Positiv ist auch, dass künftig nicht nur Fixkosten erstattet werden, sondern auch ein fiktiver Unternehmerlohn zur Begleichung der privaten Lebensführung eingeführt werden soll. Mit Blick auf die Sicherung des Unternehmensbestands wäre es zudem angebracht, wenn die Bundesregierung einen neuen Anlauf zur Ausweitung der Verlustverrechnung der Betriebe starten würde.“

IHK Saarland
Franz-Josef-Röder-Straße 9 | 66119 Saarbrücken 

Freitag, 9. Oktober 2020

Anspruch auf 24 Tage Homeoffice geht an der betrieblichen Wirklichkeit vorbei.



09.10.2020 - VhU zum Vorschlag eines Rechtsanspruchs auf Homeoffice:  Pflicht zur Arbeitszeiterfassung ist unnötige Bürokratie. Die hessische Wirtschaft hat einen gesetzlichen Anspruch auf 24 Tage Homeoffice im Jahr zurückgewiesen. Der Vorschlag von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil sei inhaltlich willkürlich und im betrieblichen Alltag nicht zu bewältigen. „Wo der Arbeitseinsatz des Mitarbeiters erfolgt, muss der Unternehmerfreiheit vorbehalten bleiben. Diese ist nicht umsonst durch das Grundgesetz geschützt“, so Dirk Pollert, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung hessischer Unternehmerverbände (VhU). Der geplante gesetzliche Anspruch störe außerdem freiwillige und sinnvolle Absprachen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Daher bleibe die hessische Wirtschaft bei ihrer Forderung: Nur einvernehmlich könne entschieden werden, in welchen Bereichen mobiles Arbeiten Sinn mache.

 

Die hessische Wirtschaft kritisiert außerdem, dass das geplante Gesetz die Belegschaft spalte: in Arbeitsplätze mit der Möglichkeit zum Homeoffice und ortsgebundene Arbeitsplätze. Außerdem verpflichte es Unternehmen, die Arbeitszeit der Arbeitnehmer aufzuzeichnen. Im Gesetz ist vorgesehen, dass bei nur einem Tag Homeoffice in der Woche die gesamte wöchentliche Arbeitszeit, also auch die der übrigen Tage, aufzuzeichnen ist. „Das widerspricht eindeutig dem deutschen Arbeitszeitgesetz und ist unnötige Bürokratie“, so Pollert. „Die Arbeitszeit ist im Homeoffice ohnehin schwierig zu erfassen: Arbeitet ein Mitarbeiter, der die Waschmaschine ausräumt und dabei über ein berufliches Problem nachdenkt, oder befindet er sich in der Pause? Wir brauchen endlich ein modernes Arbeitszeitgesetz, das solche Probleme löst und zur modernen Lebensrealität passt.“ Eine Wochenbetrachtung der Arbeitszeit würde die Nutzbarkeit des Homeoffices deutlich verbessern. Gleiches gelte für eine Definition von geringfügigen Tätigkeiten, die die elfstündige Ruhezeit nicht unterbrechen.

VhU
Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e. V.
Emil-von-Behring-Straße 4
60439 Frankfurt

 

Donnerstag, 1. Oktober 2020

Konjunkturklima: Bessere Stimmung bei nach wie vor angespannter Lage


02.10.2020 -   „Die heimische Wirtschaft kehrt langsam wieder auf den Wachstumspfad zurück. Die Stimmung ist deutlich besser als im Frühjahr, obwohl die aktuelle Geschäftslage bei zahlreichen Unternehmen weiterhin angespannt bleibt, insbesondere in der Industrie. Aus dem Schneider sind wir daher noch lange nicht.“ Mit diesen Worten kommentiert IHK-Präsident Felix G. Hensel die Ergebnisse der aktuellen IHK-Konjunkturumfrage, an der sich 543 Unternehmen mit mehr als 38.000 Beschäftigten aus Industrie, Bauwirtschaft, Handel und Dienstleistungen in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe beteiligten. Der Konjunkturklimaindex – er ergibt sich aus Lagebeurteilung und Erwartung - steigt um 27 Punkte auf einen Wert von 92, bleibt aber weiter deutlich unter dem langfristigen Mittelwert der letzten 20 Jahre (106). Auch der Lagesaldo verbessert sich um 19 Punkte. Die negativen Einschätzungen überwiegen aber weiterhin. 23 % der Betriebe aus Siegen-Wittgenstein und Olpe berichten von guten Geschäften, 34 % von schlechten. Die Erwartungen sind jedoch insgesamt deutlich optimistischer als im Frühjahr.

23% der Unternehmen blicken positiv in die Zukunft, 28 % sind pessimistisch. Der Saldowert steigt um 34 Punkte. Felix G. Hensel: „Die Sommermonate brachten eine konjunkturelle Erholung bei uns und in zahlreichen Ländern weltweit. Die Auftragseingänge steigen, die Produktion nimmt langsam wieder Fahrt auf. Wir werden aber nicht von heute auf morgen aus dem Tal herauskommen. Es wird nach unserer Einschätzung sehr lange dauern, zumal die Risiken wie Corona oder Brexit auf der Tagesordnung bleiben.“ Etwa die Hälfte der Unternehmen aus Siegen-Wittgenstein und Olpe rechnet frühestens ab dem zweiten Halbjahr 2021 mit einer Rückkehr zur normalen Geschäftstätigkeit. Jedes fünfte Unternehmen sieht sogar erst das Jahr 2022 als realistisch an. Dieser Weg könnte sich für einige Firmen noch als sehr steinig erweisen. IHK-Hauptgeschäftsführer Klaus Gräbener: „Die pandemiebedingten Umsatzeinbußen belasten die Liquidität etlicher Unternehmen. Zahlreiche Firmen werden im laufenden Geschäftsjahr rote, wenn nicht sogar tiefrote Zahlen schreiben. Wir werden mit Insolvenzen rechnen müssen. Schließlich berichten 18 % der regionalen Betriebe von Liquiditätsengpässen und ein Viertel von Rückgängen des Eigenkapitals.“

Die Auswirkungen auf die Beschäftigungsentwicklung und die Investitionsneigung sind offenkundig. Derzeit gehen 33 % der Unternehmen von einer geringeren Mitarbeiterzahl aus - unwesentlich weniger als im Frühjahr. Die Investitionsneigung verbessert sich ebenfalls nur marginal. 37 % der Unternehmen wollen weniger, nur    14 % mehr investieren. Klaus Gräbener: „Nur wer an seine eigene Zukunft glaubt, der investiert auch. Sollte sich der vom Institut der deutschen Wirtschaft prognostizierte Rückgang der Investitionen um 20 % in diesem Jahr tatsächlich bewahrheiten, muss einen das doch sehr besorgen, vor allem mit Blick auf die heimische Industrie.“ Dort verbessert sich zwar – getragen von optimistischen Geschäftserwartungen – das Konjunkturklima, die Lageeinschätzung bleibt aber angespannt. 41 % der befragten Betriebe beurteilen ihre derzeitige Geschäftslage als schlecht, nur 15 % als gut. Dagegen sind die Erwartungen positiver. 26 % der Industrieunternehmen sehen optimistisch in die Zukunft, 31 % sind pessimistisch. Große Teile der heimischen Industrie befinden sich weiterhin in äußerst schwierigem Fahrwasser. Die Lage ist nur unwesentlich besser als im Frühjahr. Die Erträge haben sich bei mehr als der Hälfte der Industrieunternehmen im letzten halben Jahr zum Teil deutlich verschlechtert. IHK-Konjunkturexperte Stephan Häger: „Bleibt dies so, haben wir ein Problem. Schließlich ist beinahe jeder zweite sozialversicherungspflichtig Beschäftigte direkt in den Industrieunternehmen oder in deren Umfeld tätig. Gut, dass sich die Auftragsbücher zumindest in Teilen der Industrie langsam wieder füllen.“ Die Auftragssalden für das In- und Ausland klettern zwar um mehr als 30 Punkte, bleiben aber deutlich im negativen Bereich. Jedes zweite Industrieunternehmen meldet sinkende Auslandsaufträge, nur 16 % steigende. Klaus Gräbener: „Der Export stottert nach wie vor deutlich vernehmbar. Das Auslandsgeschäft war über Jahre hinweg unser Wachstumsmotor, heute erweist es sich als Achillesferse. Bereits in den ersten sieben Monaten brachen die Auslandsumsätze der regionalen Industrieunternehmen um 19 % ein. Verfestigt sich dieser Trend, werden die Unternehmen am Ende des Jahres allein im Ausland etwa 1,3 Mrd. € weniger umsetzen als 2019. Eine gute wirtschaftliche Lage fühlt sich anders an.“

Der Bausektor kommt bisher nahezu unbeschadet durch die Corona-Krise. 63 % der befragten Baubetriebe geben eine gute Lage an, nur 8 % eine schlechte. Felix G. Hensel: „Die Bauwirtschaft brummt weiter. Die Auslastung ist bei den meisten Unternehmen äußerst gut. 77 % geben eine Spitzenauslastung von über 85 % an. Vermehrt wird jedoch von Auftragsrückgängen der öffentlichen Hand und der Wirtschaft berichtet. Die Unsicherheiten über nachgelagerte Auswirkungen der Corona-Krise drücken daher erheblich auf die Stimmung.“ 42 % der Baubetriebe erwarten in den kommenden Monaten schlechtere Geschäfte, 8 % bessere. Ein Drittel rechnet für das kommende Jahr mit einem Umsatzrückgang.

Im Einzelhandel verbessern sich sowohl die Lageeinschätzung als auch die Erwartungen. 26 % berichten von einer guten Geschäftslage und 33 % von einer schlechten. Die Stimmung im Einzelhandel hellt sich auf. In den letzten beiden Monaten stiegen die Einzelhandelsumsätze und die Konsumstimmung kontinuierlich, allerdings mit erheblichen Unterschieden zwischen den Branchen. Möbel, Einrichtungsgegenstände, Fahrräder und Outdoorartikel laufen gut, Schuhe und Bekleidung eher nicht. Stephan Häger: „Der eigentliche Corona-Gewinner ist ohnehin der Online-Handel. Die Freude am Einkaufen will sich bei den Innenstadtkunden offensichtlich nicht so recht einstellen. Man spart lieber, als das verfügbare Einkommen auch auszugeben. Die Blockade in den Köpfen hat die kostspielige Mehrwertsteuersenkung jedenfalls nicht gelöst.“

Die Stimmung im Großhandel verbessert sich ebenfalls. Der Lagesaldo steigt um 37 Punkte. 29 % der Großhändler bewerten ihre Lage als gut, 24 % als schlecht. Bei den Erwartungen überwiegen noch leicht die pessimistischen Einschätzungen. Der Saldowert der Geschäftserwartungen steigt um 30 Punkte aber ebenfalls deutlich.

In der Dienstleistungsbranche hat sich gegenüber dem Frühjahr die konjunkturelle Stimmung deutlich verbessert. 28 % der befragten Dienstleistungsunternehmen aus Siegen-Wittgenstein und Olpe melden eine gute Geschäftslage, 29 % eine schlechte. Der Lagesaldo steigt um 40 Punkte. Auch die Erwartungen sind wieder deutlich optimistischer. 21 % gehen von zukünftig besseren Geschäften aus, 23 % von schlechteren. Stephan Häger: „Vor allem das Gastgewerbe blickt jedoch mit großer Sorge Richtung Herbst, wenn die Außenbereiche nicht mehr so genutzt werden können, wie noch im Sommer. In zahlreichen Gaststätten haben sich durch die Corona-Auflagen die Sitzplätze um bis zu 50 % reduziert.“ Zudem ist für viele problematisch, dass der Umsatz mit Geschäftsreisenden nahezu komplett eingebrochen ist. Auch Tagungen sind unter Corona-Regeln schwierig, große Feiern oder Veranstaltungen unmöglich.


Industrie- und Handelskammer Siegen

Koblenzer Straße 121
57072 Siegen

 

Mittwoch, 30. September 2020

Wirtschaft braucht dringend ein Belastungsmoratorium

Leichte Entspannung am Saar-Arbeitsmarkt, aber Risiken bleiben bestehen -  „Der Rückgang der Arbeitslosigkeit folgt dem üblichen saisonalen Muster, denn viele junge Menschen haben im Anschluss an ihre Ausbildung eine Beschäftigung gefunden. Ein stückweit spiegelt er aber auch wider, dass die Konjunktur sich nach dem tiefen Einbruch im Frühjahr allmählich wieder berappelt. Die positive Entwicklung darf aber nicht darüber hinweg täuschen, dass die Lage auf dem Arbeitsmarkt durch das Infektionsgeschehen und den Strukturwandel in der Saarindustrie weiter angespannt bleibt.

In dieser Situation wären zusätzliche Belastungen durch Steuern, Abgaben und noch mehr Bürokratie Gift für den weiteren Erholungsprozess. Die Wirtschaft braucht dringend ein Belastungsmoratorium.“ So kommentierte IHK-Hauptgeschäftsführer Heino Klingen die heute (30. September) von der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit vorgelegten Arbeitsmarktzahlen.

IHK Saarland
Franz-Josef-Röder-Straße 9 | 66119 Saarbrücken

 

Freitag, 25. September 2020

Angespannte Lage im deutschen Mittelstand – Arbeitsplätze durch fehlende Nachfolgeregelungen gefährdet.


Eigentümer übergeben ihre Unternehmen immer später. Die Lage der Unternehmensübergabe im deutschen Mittelstand ist weiterhin brisant, wenn man bedenkt, dass 99 % der deutschen Betriebe ein kleines oder mittleres Unternehmen (KMU) sind und somit viele Arbeitsplätze durch fehlende Nachfolgeregelungen gefährdet werden. Um derartige Entwicklungen zu vermeiden ist eine ausführliche Beratung und Planung essenziell. Für den zweiten gemeinsamen vom Verband Deutscher Bürgschaftsbanken, der Creditreform Rating und der FOM Hochschule für Oekonomie & Management erstellten „Nachfolgemonitor“ wurden bundesweit knapp 7.400 Übernahmen aus den Jahren 2013 bis 2019 untersucht.

Nachfolgebegleitung der Bürgschaftsbank Sachsen-Anhalt

Die Anzahl von Firmenübernahmen im Bereich der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) stieg im vergangenen Jahr weiter an. 2019 hat die Bürgschaftsbank Sachsen-Anhalt 47 Übernahmen (Vj. 26 Übernahmen) mit einem Kreditvolumen von 16 Mio. Euro (Vj. 12 Mio.) genehmigt. Somit gingen 64 % (Vj. 57 %) der Gründungsförderungen der Bürgschaftsbank Sachsen-Anhalt in Unternehmensnachfolgen, nur 36 % (Vj. 43 %) in Neugründungen. Der demografische Wandel spiegelt sich somit auch in den Fallzahlen wieder. Bedenklich ist allerdings das bundesweit weiter ansteigende Durchschnittsalter der Übergebenden von 61 auf 62 Jahre, insbesondere vor dem Hintergrund der ungünstigen Altersstruktur in Sachsen-Anhalt mit dem bundesweit höchsten Durchschnittsalter.

Sologründungen gegenüber Teamgründungen bevorzugt

In diesem Jahr wurde im Nachfolgemonitor erstmalig das Verhältnis von Solo- und Teamgründungen untersucht. Bundesweit haben sich zwischen 2013 und 2019 über 82 % für eine Sologründung bei der Nachfolge entschieden. Lediglich knapp 15 % der Gründungen erfolgt durch zwei Personen und nur knapp 3 % führen ein Unternehmen zu dritt oder in noch größeren Teams fort. Erfolgt die Nachfolge als Team, handelt es sich bei einem Drittel der Teams um gemischte Teams, in rund 60 % um reine Männer-Teams. Ein Team nur aus Übernehmerinnen bestehend machen nur 5 % aus.

Nachfolge in der Corona-Krise

Die Daten des Nachfolgemonitors beziehen sich auf die Jahre 2013–2019. Somit werden die Auswirkungen der Corona-Krise hier noch nicht abgebildet. Durch die nach wie vor bestehende Insolvenzgefahr für viele deutsche Unternehmen, muss aber davon ausgegangen werden, dass die weltweite Pandemie auch Auswirkungen auf die Unternehmensnachfolge zeigen wird. Wolf-Dieter Schwab, Geschäftsführer der Bürgschaftsbank, erklärt: „In diesem Jahr besteht die besondere Herausforderung darin, die Unternehmen in der Corona-Krise zu unterstützen und gleichzeitig die so wichtigen Nachfolgefinanzierungen im Land Sachsen-Anhalt zu begleiten.“

 

Am 29. September 2020 wird die Studie von 09.00 bis 10.00 Uhr per Webkonferenz vorgestellt. Die Zugangsdaten hierzu sowie die Studie zum Download finden Sie auf folgender Website:
www.nachfolgemonitor.de

Wer ist die Bürgschaftsbank Sachsen-Anhalt?

Die Bürgschaftsbank (BB) ist eine Selbsthilfeeinrichtung der gewerblichen Wirtschaft für den Mittelstand. Sie ermöglicht kleinen und mittleren Unternehmen sowie Gründern/-innen den Zugang zu Finanzierungen, wenn  eigenes Kapital und ausreichende Sicherheiten fehlen. Die BB wurde 1990 nach dem Vorbild solcher Einrichtungen in den alten Bundesländern gegründet und ist seitdem Mitglied im Verband Deutscher Bürgschaftsbanken. Die Gesellschafter sind Banken, Sparkassen, Versicherungen, Kammern und Unternehmensverbände. Seit 1990 wurden durch die BB mehr als 5,1 Milliarden Euro Investitionen in Sachsen-Anhalts Wirtschaft ermöglicht und mehr als 167.000 Arbeitsplätze geschaffen bzw. gesichert

 

Bürgschaftsbank Sachsen-Anhalt GmbH
Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH
Große Diesdorfer Straße 228
39108 Magdeburg

 

Freitag, 4. September 2020

Republik Kasachstan bietet beste Geschäftschancen für die Saarindustrie



Generalkonsul der Republik Kasachstan zu Besuch in der IHK: Beste Geschäftschancen für die Saarindustrie -  Bei seinem Antrittsbesuch im Saarland traf der Generalkonsul der Republik Kasachstan Yermukhambet Konuspayev heute mit Vertretern von Unternehmen und Institutionen in der IHK zusammen. Schwerpunktthemen der Gespräche waren die wirtschaftliche Lage und die Geschäftsaussichten in dem rohstoffreichen Land, die durch die zunehmende Industrialisierung an Dynamik gewinnen. „Wir laden alle Industriebranchen des Saarlands ein, sich den Entwicklungsstand in meiner Heimat anzusehen – unsere Unterstützung bieten wir gerne an", so der Generalkonsul. Er wies darauf hin, dass in der Weiterverarbeitung von Rohstoffen und der Kfz-Produktion in den letzten Jahren bedeutende Kapazitäten aufgebaut wurden, die interessante Geschäftschancen für die Saarindustrie versprechen.
Dazu passend hat auch die IHK ihre Angebotspalette im Kompetenzzentrum Außenwirtschaft nochmals erweitert: „Gemeinsam mit der saaris und dem Wirtschaftsministerium bereiten wir speziell für die hiesige Automobil-Zulieferbranche eine `Virtuelle Markterkundung mit Geschäftsanbahnung´ auf dem kasachischen Markt vor. Neben einem branchenbezogenen Lagebericht wird es dabei auch individuelle Beratungsangebote und die Möglichkeit zu Kontaktgesprächen mit der Auslandshandelskammer (AHK) sowie potenziellen Geschäftspartnern geben", informierte IHK-Geschäftsführer Oliver Groll, der das Kompetenzzentrum Außenwirtschaft leitet, die Teilnehmer des Treffens.
IHK Saarland
Franz-Josef-Röder-Straße 9 | 66119 Saarbrücken

11. und 12. September Aktionstage „Heimat shoppen“ im Saarland



Aktionstage „Heimat shoppen“ bieten viele Überraschungen -  Am 11. und 12. September ist es im Saarland wieder soweit. - Mit einem breiten Angebot an Aktionen werden sich auch in diesem Jahr Händler, Dienstleister und Gastronomen der Kundschaft während der Aktionstage „Heimat shoppen“ präsentieren. Sie finden saarlandweit am 11. und 12. September statt. Neben Gewinnspielen und Rabattaktionen warten Wettbewerbe, Foto-Votings, Genussstände, Schaufenster-Suchspiele, Tombolas, Street-Modenschauen und vieles Weitere auf die Kundinnen und Kunden.

„Vielfalt und Ideenreichtum sind wieder einmal beindruckend. Händler, Gastronomen und Dienstleister haben sich erneut viel einfallen lassen, um das Interesse der Kunden zu wecken und das Einkaufen zu einem Erlebnis zu machen. Ich bin fest davon überzeugt, dass viele Menschen im Saarland nach dem Corona-bedingten Lockdown im Frühling inzwischen wieder Vertrauen in sicheres Einkaufen gefasst haben und zum ‚Heimat Shopper‘ werden“, erklärte Leander Wappler, Leiter Unternehmensförderung der IHK Saarland.  

Die Aktionstage sind der Höhepunkt der diesjährigen Kampagne „Heimat shoppen“, mit der die IHK gemeinsam mit dem Sparkassenverband Saar und Möbel Martin den Kunden wieder mehr Lust zum Shoppen vor Ort machen will. Zugleich wird damit auf die Vielfalt des Angebots an Waren und Dienstleistungen in der Region hingewiesen. Schirmherrin und Ministerin Anke Rehlinger wird am kommenden Freitag, 11. September, um 10 Uhr, gemeinsam mit IHK-Geschäftsführer Dr. Carsten Meier und dem Vorsitzenden des Ensheimer Gewerbevereins, Harald Wagner, die Aktionstage in der Hauptstraße in Ensheim eröffnen. Die hohe Teilnehmerzahl von mehr als 1.200 Unternehmen zeigt, wie wichtig es den Unternehmen ist, sich nach dem Lockdown wieder zurückzumelden. Aktuell haben sich Unternehmen aus 38 Kommunen – und somit nochmals mehr als im Vorjahr – angemeldet. Damit zählt das Saarland einwohnerbereinigt zu den bundesweit aktivsten Regionen.

IHK Saarland
Franz-Josef-Röder-Straße 9 | 66119 Saarbrücken