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Business-blogger mit täglichen Nachrichten und Themenbeiträgen von Industrie-und Handelskammern (IHK ) aus Deutschland und Österreich.

Donnerstag, 18. November 2021

IHK Saarland - 86 Auszubildende und 20 Weiterbildungsabsolventen als Landesbeste erfolgreich.

 

Do 18.11.2021  -  Bester „Mediengestalter Bild und Ton“ Deutschlands kommt aus dem Saarland  - Alljährlich zeichnet die IHK Saarland ihre besten Absolventen in den verschiedenen IHK-Berufen sowie deren Ausbilder und Ausbildungsbetriebe aus – üblicherweise im Rahmen einer großen Feier im Saarbrücker E-Werk. In diesem Jahr musste diese traditionelle „Bestenfeier“ aufgrund der zugespitzten Corona-Situation erneut ausfallen. Die insgesamt 86 Auszubildenden und 20 Weiterbildungsabsolventen des Jahrgangs 2020/2021, die ihre IHK-Prüfung als Landesbeste bestanden haben, konnten ihre Urkunde nur auf dem Postweg erhalten. In kleinerem Rahmen wurden heute (18. November) in der IHK stellvertretend für alle Top-Absolventen fünf Prüfungsteilnehmer ausgezeichnet. Sie hatten unter den Landesbesten noch einmal mit ganz besonderen Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Einer der Teilnehmer erreichte sogar die bundesweit beste Abschlussnote in seinem Ausbildungsberuf.

Erfolgsmodell duale Berufsausbildung auch in der Pandemie gesichert

Ministerpräsident Tobias Hans konnte wegen des heute stattfindenden Corona-Gipfels nicht an der Feierstunde teilnehmen. In seiner Vertretung gratulierte Staatssekretärin Anja Wagner-Scheid (i.Bild) den erfolgreichen Absolventen: „Ich beglückwünsche Sie zu Ihrer großartigen Leistung im Namen der gesamten Landesregierung. In diesem Jahr werden Sie auch stellvertretend für die vielen anderen Auszubildenden und Absolventen von Weiterbildungen geehrt, die ebenfalls mit Erfolg abgeschlossen haben und die damit Engagement und Leistungswillen unter Beweis gestellt haben. Auch auf diese neuen Fachkräfte blicken wir mit Stolz und Anerkennung. Mein Dank geht aber auch an die vielen Menschen, ohne die die Aus- oder Weiterbildung, der erfolgreiche Abschluss, der reibungslose Ablauf und die inhaltliche Ausgestaltung nicht möglich gewesen wären. Und das mit Blick auf die besonderen Herausforderungen der Corona-Zeit. Die IHK und ihre Partner haben diese Herausforderungen angenommen und sie haben sie gemeinsam gemeistert. Damit wurde das Erfolgsmodell der dualen Berufsausbildung auch in der Pandemie gesichert.“

In seiner Begrüßung betonte IHK-Präsident Dr. Hanno Dornseifer: „Gut ausgebildete Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind für einen erfolgreichen Strukturwandel unabdingbar. Mit der dualen Ausbildung haben wir ein Erfolgsmodell der Fachkräftesicherung, das wir weiter fördern, bewerben und unterstützen sollten. Und wir müssen mit gezielter Weiterbildung dafür sorgen, dass das Fachwissen auf der Höhe der Zeit bleibt“. IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Frank Thomé ergänzte: „Ich gratuliere den Besten zu ihrem Erfolg. Ihre herausragenden Ergebnisse bestätigen die Leistungsfähigkeit der beruflichen Aus- und Weiterbildung und die erfolgreiche Zusammenarbeit der dualen Partner Ausbildungsbetrieb und Berufsschule“.

Saarländischer Auszubildender wurde Bundesbester

Bei der Ermittlung der Bundesbesten, d.h. der Besten in jedem Ausbildungsberuf auf nationaler Ebene, konnte sich ein Auszubildender aus dem Saarland auszeichnen. Carl Recktenwald hat seine Prüfung zum Mediengestalter Bild und Ton mit 95 Punkten absolviert und damit in seinem Ausbildungsberuf das beste Ergebnis aller Prüfungsteilnehmer erreicht. Sein Ausbildungsbetrieb ist der Saarländische Rundfunk. Da auch die Bundesbestenfeier in Berlin in diesem Jahr Corona-bedingt nicht stattfinden kann, wurde der saarländische „Super-Azubi“ in der IHK geehrt.

Verschiedene Einrichtungen der saarländischen Wirtschaft ermöglichten zudem die Verleihung von Sonderpreisen für herausragende Leistungen:

Sonderpreise für die „Besten der Besten“


·        Sonderpreis für die beste kaufmännische Prüfung, gestiftet vom saarländischen Sparkassenverband: Laura Bickel. Sie hat die Prüfung zur Kauffrau im Einzelhandel mit 99 Punkten bestanden. Ihre Ausbildung absolvierte sie bei der Firma Deichmann SE in Saarbrücken in der Europagalerie.

·        Sonderpreis des Verbandes der Metall- und Elektroindustrie für die Metallberufe: Benedikt Leyhe. Er hat die Prüfung zum Technischen Produktdesigner, Fachrichtung: Maschinen- und Anlagenkonstruktion mit 98 Punkten bestanden. Seine Ausbildung absolvierte er bei der Firma Reeb Engineering GmbH in Merzig.

·        Sonderpreis des Verbandes der Saarhütten für die beste Leistung in den Elektroberufen: Tristan Rauch. Er hat die Prüfung zum Elektroniker für Betriebstechnik mit 98 Punkten bestanden. Seine Ausbildung absolvierte er bei der Firma V & B Fliesen GmbH in Merzig.

·        Sonderpreis der Torpedo Garage Saarland GmbH für die besten Weiterbildungsteilnehmer: Nils Dour. Er hat die Prüfung Ausbildung der Ausbilder mit 97 Punkten bestanden.

 Foto: Saarland/C.Simon

IHK Saarland
Franz-Josef-Röder-Straße 9 | 66119 Saarbrücken

Internet: www.saarland.ihk.de

Montag, 1. November 2021

IHK-Bestenehrung 2021: Spitzen-Azubis ausgezeichnet.


01.11.2021 -Gänsehautmomente und Erfolgsgeschichten im großen Saal - IHK Wiesbaden ehrt die 21 besten Auszubildenden. Unter rund 2000 Auszubildenden haben sie als Beste ihres Berufs abgeschnitten: 21 junge Menschen sind am Donnerstag, 28. Oktober, von der IHK Wiesbaden als die Spitzen-Azubis der Region Wiesbaden ausgezeichnet worden – acht von ihnen haben in ihrer Abschlussprü-fung sogar hessenweit die besten Ergebnisse erzielt. „Sie haben in Ihrer Ausbildung über-durchschnittliches Engagement bewiesen. Leistungsfähigkeit und Durchhaltevermögen zeichnen Sie aus“, sagte IHK-Präsident Dr. Christian Gastl bei der feierlichen Ehrung im Großen Saal der IHK. Begleitet wurden die Azubis von Eltern, Freund:innen und Vertreter:innen der Ausbildungsbetriebe. Es war eine Begegnung voller Gänsehautmomente und glücklicher Gesichter.

Die Absolvent:innen hatten bei den Prüfungen 2021 die besten Ergebnisse in ihren jeweiligen Ausbildungsberufen erreicht. „Eine Berufsausbildung hat einen hohen Wert – erst recht, wenn man in seiner Abschlussprüfung so herausragende Ergebnisse erzielt hat“, betonte Gastl. „Da-mit stehen Ihnen alle Türen offen. Sie haben auch die Chance, weiter zu lernen und als nächs-ten Schritt zum Beispiel einen Fortbildungsabschluss anzugehen.“
In kurzen Interviews schilderten die Spitzen-Azubis ihre Eindrücke aus der Ausbildungszeit. Eine Erkenntnis: Die Pandemie hat alle gefordert, dennoch haben sich die Geehrten nicht de-motivieren lassen. Stattdessen haben viele von ihnen gemeinsam mit den Betrieben kreative Lösungen für Problemstellungen gesucht und auch neue Chancen in der Krise entdeckt. Das System der dualen Ausbildung habe dank der gemeinsamen Anstrengungen aller Beteiligten auch unter Pandemiebedingungen funktioniert, so Gastl. Viele der Auszubildenden wurden von ihren Betrieben übernommen. Es wird deutlich, weiterhin setzen die regionalen Unternehmen auf qualifizierte Fachkräfte aus den eigenen Reihen.


Für ein Stück erfolgreiche Integrationsgeschichte steht Jawed Nurzad. 2016 flüchtete er aus Afghanistan nach Deutschland. Betreut wurde er hier dann unter anderem vom Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft. Bei der Hornbach Baumarkt AG konnte er nach einem sechsmonatigen Einstiegsqualifizierungspraktikum 2019 seine Ausbildung zum Fachlageristen beginnen. Wenn er erzählt, ist zu spüren, dass er seinen Beruf liebt, besonders den Zusammenhalt im Team. Und sein Ergebnis kann sich sehen lassen. In diesem Sommer bestand er die Prüfung mit der Note 1 als Bester.


Die acht Azubis der IHK Wiesbaden, die als Hessenbeste in ihren Berufen feststehen, sind:

Leon Ulbrich, Bankkaufmann / Commerzbank AG,
Evelyne Sager, Berufskraftfahrerin / KNETTENBRECH + GURDULIC,
Moritz Braukmeier, Elektroniker für Betriebstechnik / ESWE Versorgung,
Jessica Handke, Fachinformatikerin Systemintegration / Öffentlicher Dienst,
Theresa Krebs, Kauffrau im Einzelhandel / ALDI SE & Co. KG,
Fabian Dirting, Kauf-mann für Büromanagement / PS Team GmbH,
Sebastian Arnemann, Kaufmann für Versiche-rungen und Finanzen / R+V LEBENSVERSICHERUNG AG,
Lea Frank, Köchin / Kogge-Brock-mann-GmbH, Hotel-Restaurant Höerhof


Top-Azubis der IHK-Wiesbaden 2021 im Überblick
(alphabetisch nach Ausbildungsberuf sortiert)


Leon Ulbrich, Bankkaufmann / Commerzbank AG
Evelyne Sager, Berufskraftfahrerin / KNETTENBRECH + GURDULIC
Kevin Breit, Chemielaborant / Chemische Fabrik Kreussler & Co GmbH
Moritz Braukmeier, Elektroniker für Betriebstechnik / ESWE Versorgung
Elena Diehl, Fachinformatikerin Anwendungsentwicklung / Statistisches Bundesamt
Jessica Handke, Fachinformatikerin Systemintegration / Öffentlicher Dienst
Jawed Nurzad, Fachlagerist / Hornbach Baumarkt AG
Erin Alyamac, Immobilienkaufmann / Rüdiger Debus DEBUS Immobilien
Eileen Deimel, Industriekauffrau / Henkell & Co. Sektkellerei KG
Sebastian Jung, Informations- und Telekommunikationssystem-Kaufmann /
WITCOM Wiesbadener Informations- und Telekommunikationsges. mbH
Theresa Krebs, Kauffrau im Einzelhandel / ALDI SE & Co. KG
Katharina Leinert, Kauffrau im Gesundheitswesen / BARMER Ersatzkasse
Fabian Dirting, Kaufmann für Büromanagement / PS Team GmbH
Moritz Georg Reitz, Kaufmann für Marketingkommunikation / Wilde Cosmetics GmbH
Sebastian Arnemann, Kaufmann für Versicherungen und Finanzen /R+V LEBENSVERSICHERUNG AG
Lea Frank, Köchin / Kogge-Brockmann-GmbH, Hotel-Restaurant Höerhof
Philipp Rosek, Mechatroniker / Jean Müller GmbH
Christin Wecker, Mediengestalterin Digital und Print Gestaltung und Technik / bemotiv GmbH
Lennart Martin, Veranstaltungskaufmann / Wiesbaden Congress & Marketing GmbH
Nicolas Bechtholdt / Verkäufer / ALDI GmbH & Co

Industrie- und Handelskammer Wiesbaden | Unternehmenskommunikation | Wilhelmstraße 24-26 | 65183 Wiesbaden 2/3

Anstieg der Strom- und Gaspreise zu Lasten der Unternehmen.


1.11.2021 – IHK Südthüringen liefert Impulse für Kompensation der Kosten. -  Die in den vergangenen Wochen unerwartet stark gestiegenen Strom- und Gaspreise alarmieren die Südthüringer Unternehmer. Aufgrund der hohen Dynamik der Preisänderungen sind Existenzen in der Region akut gefährdet, da diese die Kostensteigerungen kurzfristig nicht abfedern können. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Südthüringen setzt sich dafür ein, dass Unternehmen eine schnelle Unterstützung erhalten und nennt Optionen, wie das funktionieren kann. Unternehmen, die in den nächsten Wochen neue Lieferverträge für Strom oder Erdgas abschließen müssen, sind teilweise mit dreifach höheren Preisen gegenüber den bisherigen Verträgen konfrontiert. „Dieser rasante Anstieg kann durch die Unternehmen nicht ausgeglichen werden“, so Dr. Ralf Pieterwas, Hauptgeschäftsführer der IHK Südthüringen. „Es ist kaufmännisch vielmals nicht darstellbar, dass kurzfristig – also innerhalb weniger Wochen oder Monate – ein Unternehmen dreimal so hohe Kosten abfedern kann. Das ist weder durch eigene Mittel oder Kostenwälzung noch durch Energieeffizienzmaßnahmen oder den Einsatz erneuerbarer Energien zu realisieren.“

Neben den marktbasierten Gründen habe der Eingriff des Staates, wie zum Beispiel die CO₂-Bepreisung, einen wesentlichen Anteil am Preisanstieg. „Doch solche Kosten sind zum aktuellen Zeitpunkt kontraproduktiv, um überhaupt in Energieeffizienz oder erneuerbare Energien zu investieren. Zudem braucht die Wirtschaft mehr Zeit für die Transformation hin zur Klimaneutralität“, so Dr. Pieterwas. Die klimawirksame Umstellung von Produktionsprozessen und -verfahren sind langfristige Vorhaben. Die Substitution von Erdgas durch Wasserstoff, beispielsweise für die Glasindustrie, wird derzeit noch erforscht.

Maßnahmen zur Kostenkompensation

Die IHK Südthüringen nennt Optionen, um Unternehmen bei den steigenden Strom- und Gaspreisen zu unterstützen. Die angekündigte Senkung der EEG-Umlage von 6,5 ct/kWH auf 3,723 ct/kWh reicht für eine wirksame Entlastung nicht aus. Zusätzlich notwendig ist eine sofortige Senkung der staatlich herbeigeführten Kostenbelastung – beispielsweise der Stromsteuer. Auch das temporäre Aussetzen der CO₂-Bepreisung im kommenden Jahr würde Unternehmen bei der Kompensation der Kosten unterstützen und ihnen einen zeitlichen Puffer für die Planung und Umsetzung von klimaschützenden Maßnahmen verschaffen. „Zudem fordern wir die Politik auf, bestehende Einschränkungen in den Lieferketten im Energie- und Rohstoffbereich zu beseitigen und neue Lieferwege – wie die Nord Stream 2 – durch schnelle und unbürokratische Genehmigungsverfahren zu ermöglichen“, schließt Dr. Pieterwas ab.




IHK Logo

Industrie- und Handelskammer Südthüringen
Hauptgeschäftsstelle
Bahnhofstraße 4 – 8 • 98527 Suhl

Montag, 25. Oktober 2021

Bei Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung dominiert mit 61 Prozent an erster Stelle der Fachkräftemangel.


IHK legt aktuellen Konjunkturbericht vor: MEO-Wirtschaft nimmt kräftig an Fahrt auf -Risiken bleiben, die die Erholung abbremsen könnten. - Die wirtschaftliche Entwicklung in der MEO-Region mit den Städten Mülheim an der Ruhr, Essen und Oberhausen hat nach dem harten Corona-Einbruch wieder kräftig an Fahrt aufgenommen. Insgesamt melden 39 Prozent der befragten Unternehmen im Bezirk der Industrie- und Handelskammer zu Essen (IHK) eine gute Geschäftslage. Das sind zehn Prozentpunkte mehr als noch zu Jahresbeginn. Der Anteil der Betriebe mit einer schlechten Geschäftslage hat sich von 30 Prozent auf aktuell 17 Prozent stark reduziert. Der Ausblick auf die kommenden Monate stimmt ebenfalls optimistisch: 30 Prozent der Unternehmen erwarten eine Verbesserung der Situation; 14 Prozent befürchten dagegen eine Verschlechterung. Der Konjunkturklimaindex springt damit im Vergleich zur Vorbefragung um 19 auf aktuell 119 Punkte nach oben.

„Die im Laufe des Jahres eingetretene Entspannung der Corona-Pandemie und die damit zusammenhängenden Lockerungen der Restriktionen haben einen großen Teil der Wirtschaft neue Luft zum Atmen verschafft. Unternehmen über alle Branchen hinweg berichten von Schwierigkeiten, gut qualifiziertes Personal zu finden, um so den Schwung der Erholung mitnehmen zu können“, erläutert IHK-Hauptgeschäftsführerin Kerstin Groß das Umfrageergebnis. Denn bei den Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung dominiert mit 61 Prozent an erster Stelle der Fachkräftemangel.

Dazu kommt: Jeder zweite Betrieb sorgt sich um die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen: „Die Eckpunkte für eine neue Regierungskoalition liegen vor, die Details müssen nun ausgearbeitet werden. Die Unternehmen treibt um, ob in der Folge finanzielle Mehrbelastungen drohen und welche wirtschaftspolitischen Leitplanken konkret gesetzt werden”, erklärt Groß.

Erfreulicherweise berichten mehr als zwei Drittel der befragten Unternehmen, dass ihre Finanzlage mittlerweile unproblematisch ist. Zu Jahresbeginn haben noch 55 Prozent gemeldet, dass sie keine negativen Auswirkungen spüren. Hier ist eine Entspannung zu verzeichnen. Gleichwohl hat sich der Anteil, der sich einer Insolvenz gegenübersieht, auf 12 Prozent erhöht und damit etwas mehr als verdoppelt.

In den einzelnen Wirtschaftszweigen sieht es wie folgt aus:

Die Industrie verzeichnet seit der letzten Befragung einen starken Aufwärtstrend. 42 Prozent der Betriebe vergeben das Konjunkturprädikat gut. Nahezu 15 Prozent zeigen sich unzufrieden. Der Blick auf die kommenden Monate stimmt zuversichtlich. So rechnen 44 Prozent der Befragten, dass sich die Lage verbessern wird. Nur jeder zwanzigste Industriebetrieb befürchtet eine Verschlechterung. Als drängendstes Risiko geben zwei Drittel der Befragten die Entwicklung der Rohstoffpreise an. Insgesamt schnellt der Konjunkturklimaindex in der Industrie um 22 auf nun 133 Punkte nach oben.

Der Handel war in Teilen durch die Corona-Maßnahmen stark betroffen. Schließungen, Zugangsbeschränkungen und sich häufig ändernde Hygieneanforderungen haben das Geschäft erschwert. Die Lockerungen im Laufe des Jahres 2021 zeigen nun Wirkung: 44 Prozent der Kaufleute berichten von einer guten Lage; immer noch 13 Prozent bewerten sie als schlecht. In den Jahresendspurt geht der Handel mit gemischten Gefühlen: 20 Prozent hoffen auf eine bessere Entwicklung. Demgegenüber steht mit 18 Prozent ein etwa gleich großer Anteil, der eine Verschlechterung erwartet. Der Konjunkturklimaindex klettert auch im Handel nach oben, und zwar um neun auf aktuell 115 Punkte.

So unterschiedlich die Dienstleistungswirtschaft ist, so unterschiedlich zeigt sich auch die wirtschaftliche Entwicklung. Während die unternehmensnahen Dienstleister von einer durchaus guten Lage berichten, sieht es im Gastgewerbe und den personenbezogenen Diensten noch immer verhaltener aus. Insgesamt bewerten 34 Prozent der befragten Unternehmen ihre Lage als gut. Der Anteil steigt damit um 12 Prozentpunkte. Jeder fünfte Dienstleister befindet sich in einer schlechten Situation. Die Aussichten sind positiv: 29 Prozent erwarten einen besseren Geschäftsverlauf. Der Dienstleistungs-Klimaindex erhält verglichen mit dem Jahresbeginn einen kräftigen Schub und steigt um 24 auf 114 Punkte.

Die IHK zu Essen befragt gemeinsam mit den IHKs im Ruhrgebiet zweimal im Jahr die Unternehmen zu konjunkturellen und wirtschaftspolitischen Themen. Insgesamt fließen so die Rückmeldungen von knapp 800 Unternehmen mit rund 106.000 Beschäftigten in den Ruhrlagebericht ein. Der gesamte Konjunkturbericht „Ruhrlage“ ist unter www.essen.ihk24.de abrufbar.

Industrie- und Handelskammer für Essen, Mülheim an der Ruhr,
Oberhausen zu Essen
Am Waldthausenpark 2
45127 Essen

Donnerstag, 14. Oktober 2021

Energiekrise belastet die Wirtschaft: Mittelstand fordert Kostenentlastung und eine bezahlbare Energieversorgung vom Bund.


Ein “Werkzeugkasten” (“Toolbox”) der EU-Kommission soll Möglichkeiten schaffen, Verbraucher in den Mitgliedstaaten von den hohen Energiepreisen zu entlasten. Dies ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) wichtig. Der Deutsche Mittelstands-Bund (DMB) fordert sowohl kurzfristige Entlastungen für Unternehmen als auch eine langfristige Strategie gegen steigende Energiepreise. Angesichts rasant steigender Energiepreise in Europa hat die EU-Kommission heute eine „Toolbox“ mit Maßnahmen vorgelegt, die es den Mitgliedstaaten ermöglichen sollen, Privathaushalte und Unternehmen von den steigenden Energiepreisen zu entlasten, ohne die wettbewerblichen Regeln des Binnenmarktes zu verletzen. Einzelne Mitgliedstaaten sind bereits aktiv geworden. Die „Toolbox“ bündelt und koordiniert derartige Maßnahmen. Zu einer konkreten Strategie gegen die hohen Energiepreise verhandeln die Staats- und Regierungschefs am 21. und 22. Oktober beim EU-Gipfel in Brüssel.

Bundesregierung muss kurzfristig handeln

Der DMB begrüßt es, dass Möglichkeiten geschaffen werden sollen, um private und gewerbliche Verbraucher kurzfristig von den hohen Energiepreisen zu entlasten. „Gerade aufgrund der Pandemie-Auswirkungen, braucht die deutsche Wirtschaft dringend ein Aufbruchssignal. Ob und wann der Aufbruch gelingt, hängt auch wesentlich von einer verlässlichen und kostengünstigen Energieversorgung ab.“ sagt Marc S. Tenbieg, Geschäftsführender Vorstand des DMB. Italien und Frankreich entlasten die Verbraucher bereits. Auch die Bundesregierung sollte ihre Möglichkeiten nun nutzen, um die momentan hohen Energiekosten für KMU zu senken. Diese könnten und sollten durch befristete Maßnahmen wie etwa staatliche Beihilfen oder Energiesteuersenkungen zügig entlastet werden.
Energiepreise langfristig angehen
Neben der kurzfristigen Linderung des Problems geht es aber auch darum, in Europa und Deutschland Rahmenbedingungen zu schaffen, die eine dauerhaft günstige und verlässliche Energieversorgung für alle bieten. Einer von mehreren Ansatzpunkten sollte dabei sein, dass Unternehmen durch Eigenversorgung mit Erneuerbaren Energien unabhängiger von hohen Energiekosten werden, meint Steffen Kawohl, Referent für Energie- und Klimapolitik beim DMB: „Damit das gelingt, müssen die EU und auch die künftige Bundesregierung KMU stärker aktiv bei der Transformation hin zur Eigennutzung Erneuerbarer Energien zur Strom- und Wärmeerzeugung unterstützen. Zum Beispiel indem finanzielle Anreize und der entsprechende rechtliche Rahmen gesetzt werden.“

Über den DMB
Der Deutsche Mittelstands-Bund (DMB) e.V. ist der Bundesverband für kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland. Der DMB wurde 1982 gegründet und sitzt in Düsseldorf. Unter dem Leitspruch "Wir machen uns für kleine und mittelständische Unternehmen stark!" vertritt der DMB die Interessen seiner rund 25.000 Mitgliedsunternehmen mit über 500.000 Beschäftigten. Damit gehört der DMB mit seinem exzellenten Netzwerk in Wirtschaft und Politik zu den größten unabhängigen Interessen- und Wirtschaftsverbänden in Deutschland. Der Verband ist politisches Sprachrohr und Dienstleister zugleich, unabhängig und leistungsstark. Spezielle Themenkompetenz zeichnet den DMB in den Bereichen Digitalisierung, Nachfolge, Finanzen, Internationalisierung, Energiewende und Arbeit & Bildung aus. Als dienstleistungsstarker Verband bietet der DMB seinen Mitgliedsunternehmen zudem eine Vielzahl an Mehrwertleistungen. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstandsbund.de.
 

Deutscher Mittelstands-Bund (DMB) e.V.
www.mittelstandsbund.de - www.mittelstandswirtschaft.de

Montag, 20. September 2021

Bayerische Wirtschaft fordert mehr Freiheit und Flexibilität für Unternehmen.


20.09.2021 -  Alexander Dobrindt, CSU-Landesgruppenvorsitzender im Deutschen Bundestag, war heute zu Gast beim Wahl-Spezial der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. - vbw Präsident Wolfram Hatz wies in seiner Begrüßung auf die tiefgreifenden strukturellen Herausforderungen hin, denen sich die Wirtschaft stellen muss: „Wir befinden uns ökonomisch in einer Zeitenwende. Der Veränderungsdruck durch Digitalisierung und Dekarbonisierung ist riesig, der Investitionsbedarf hoch. Zeitgleich müssen die Unternehmen die Trümmer beseitigen, die die Corona-Krise hinterlassen hat. Zudem müssen viele Unternehmen ein neues geschäftliches Fundament errichten, auf dem sie ihre Zukunft aufbauen und gestalten können. Dafür brauchen wir die Unterstützung einer von den Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft getragenen Politik. Denn nur sie setzt die Kräfte frei, mit denen wir langfristig wieder auf die Erfolgsspur kommen.“

Hatz: „Befinden uns ökonomisch in einer Zeitenwende“

Die vbw setzt sich für mehr Freiheit und mehr Flexibilität für die Unternehmen ein. „Wir wollen nicht mehr Staat, sondern weniger. Nur so können die Betriebe die dringend benötigten Wachstumskräfte entfesseln und ihre Wettbewerbsfähigkeit erhalten. Wir müssen die überbordende Bürokratie verschlanken, Hürden beseitigen und auf allen staatlichen Ebenen Abläufe effizienter gestalten. Es reicht nicht, nur für jedes neue Gesetz lediglich ein altes abzuschaffen. Erforderlich ist vielmehr, jedes neue Gesetz mit dem Abbau mindestens zweier Altregelungen zu verbinden, so dass neu entstehende Belastungen höchstens halb so hoch sind wie der entfallende Aufwand“, fordert Hatz.

Der CSU-Landesgruppenvorsitzende Alexander Dobrindt sagte: „Unser Land steht vor einer Richtungsentscheidung: bürgerliche Regierung oder Linksrutsch. Das Linksbündnis aus SPD, Grünen und den Kommunisten der Linkspartei ist kein Phantom, sondern eine reale Gefahr, die unseren Wohlstand und unsere gesamte wirtschaftliche Substanz bedroht. Die Linken wollen den ‚Kapitalismus überwinden' und greifen deshalb zu Mitteln wie Enteignungen, Vermögensabgaben und hohen Erbschaftssteuern. Wir setzen dagegen auf einen deutlichen Wachstumsimpuls für unsere Wirtschaft, weil wir überzeugt sind: Wir werden aus der schwierigen finanziellen Lage, die durch Corona bedingt ist, nur herauskommen durch mehr Dynamik beim Wirtschaftswachstum. Das geht nur mit Entlastungen. Deswegen wollen wir den Solidaritätszuschlag für alle abschaffen und die Unternehmenssteuern senken.“

ibw – Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft e. V.
Max-Joseph-Straße 5
80333 München

Donnerstag, 16. September 2021

„Hessen-Champions 2021“ - 26 Bewerbungen mehr als vor der Pandemie.

Zehn Finalisten stehen fest - Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir, VhU-Präsident Wolf Matthias Mang und MBGH-Chef Jürgen Zabel zeichnen „Hessen-Champions 2021“ am 26. Oktober in Wiesbaden aus. - Zehn hessische Unternehmen haben in diesem Jahr das Finale des Wettbewerbs „Hessen-Champions“ erreicht. Dies teilten das Hessische Wirtschaftsministerium, die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) und die MBG H Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Hessen mbH in Wiesbaden mit. Die Jury hat die Finalisten aus insgesamt 88 Bewerbungen von 76 Unternehmen aus allen Regionen des Landes ausgewählt. Die Auszeichnung der Preisträger findet in diesem Jahr unter strengen Hygienevorgaben als Präsenzveranstaltung am 26. Oktober in Wiesbaden statt – unter dem Motto „Mit Sportsgeist zu neuer Wettbewerbsstärke“. Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir: „26 Bewerbungen mehr als im letzten Vor-Corona-Jahr 2019 – das ist ein starkes Zeichen für die Innovationsfreude hessischer Unternehmerinnen und Unternehmer. Innovationskraft und Nachhaltigkeit sind der beste Schutz vor ökonomischen Krisen. Mit der Auszeichnung der `Hessen Champions´ wollen wir zeigen, wie Unternehmen die Krise meistern, den Wandel gestalten und damit Arbeitsplätze schaffen.“


„Unsere Hessen-Champions machen Mut. Sie zeigen, wie sie den seit dem Wirtschaftswunder der Fünfzigerjahre antrainierten deutschen Perfektionismus um das angelsächsische ‚Trial and Error‘-Prinzip ergänzen, um in der Corona-Krise und nach ihrer Überwindung auf einen wettbewerbsfähigen Wachstumspfad zurückzukehren. Denn Erfolg hängt im Strukturwandel der Digitalisierung und Dekarbonisierung nicht mehr primär an der Technologieführerschaft, sondern beruht auf innovativen Geschäftsmodellen. Auch Traditionsunternehmen, die lange Entwicklungszyklen und interne Abstimmungsschleifen gewohnt sind, müssen die Kunden noch viel uneingeschränkter in den Mittelpunkt stellen, die Kundenbeziehung optimal individualisieren und daraus schnell neue maßgeschneiderte Geschäftsmodelle entwickeln. Beste Erfolgsbeispiele dafür sind unsere Champions“, betonte VhU-Präsident Wolf Matthias Mang.

Die „Hessen-Champions“ – der Innovations- und Wachstumspreis des Landes Hessen – umfassen drei Kategorien: In der Kategorie Weltmarktführer werden hessische Unternehmen gesucht, die in ihrer Branche mit einem Produkt oder einer Dienstleistung weltweit führend sind. Bei der Auswahl des Jobmotors berücksichtigt die Jury Unternehmen, die überdurchschnittlich viele neue Arbeitsplätze in Hessen geschaffen haben. Die Kategorie Innovation wendet sich an Unternehmen mit innovativen Produkten und Ideen und spricht vor allem kleine und mittlere Betriebe an. Die Gewinner werden von einer Jury mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Medien ermittelt. Für die Koordination des Wettbewerbs ist die Hessen Trade & Invest GmbH (HTAI) verantwortlich.

„Wir spüren, dass der Aufschwung Tritt gefasst hat. Der Treibstoff der zukünftigen Entwicklung und notwendiger Transformationsprozesse unseres Landes ist Innovation. Wir werden nach der Pandemie besser, schneller und nachhaltiger sein als zuvor. Die Hessen-Champions sind dafür herausragende Vorbilder“, sagt Dr. Rainer Waldschmidt, Geschäftsführer der HTAI. Die HTAI beobachtet die wirtschaftlichen Effekte der Pandemie genau. Auch Jürgen Zabel, Geschäftsführer der MBG H Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Hessen mbH, sieht eine Erholung der Wirtschaft und verweist auf die mittelständischen Unternehmen als treibende Kraft der hessischen Wirtschaft: „Der Wettbewerb Hessen-Champions zeigt einmal mehr, wie hessische Unternehmen durch ihre herausragende Innovationskraft sowie ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit die Beschäftigung sichern und immer wieder neue Arbeitsplätze in Hessen schaffen“, so Zabel.

Gemeinsam appellieren Wirtschaftsminister Al-Wazir, VhU-Präsident Mang, MBG H Geschäftsführer Zabel und HTAI-Geschäftsführer Waldschmidt: „Wir stehen fest an der Seite unserer Unternehmerinnen und Unternehmer. Für den Weg aus der Pandemie zurück in die Normalität bleibt aber das Impfen der zentrale Schlüssel. Jede weitere Impfung schützt Leben und Gesundheit, aber auch unsere Wirtschaft! Wir rufen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf: Bitte nutzen Sie die Angebote und lassen sich impfen!“


Die zehn Finalisten in den drei Kategorien:

Kategorie Weltmarktführer:

A+W Software GmbH, Pohlheim
A+W ist Marktführer für Software in der Flachglasindustrie sowie der Fenster - und Türenherstellung und entwickelt ERP-, PPS- und Optimierungssoftware, um Glas- und Fensterhersteller in ihrer gesamten Wertschöpfungskette effizienter zu machen. Die Produkte sind für kleine, mittelständische und große Unternehmen geeignet. Seit über 40 Jahren ist A+W am Markt, vertreibt Produkte weltweit und arbeitet eng mit erfahrenen und kompetenten Marktpartnern zusammen.

HEDRICH GmbH, Ehringshausen-Katzenfurt
Die HEDRICH Group ist mit circa 230 Mitarbeitenden ein weltweit agierendes Engineering-Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau. Seit 1963 entwickelt und produziert die HEDRICH Group komplette Fertigungslinien für die Elektro- und Automobilindustrie sowie für die Windkraft- und Medizinbranche und beliefert weltweit Kunden mit maßgeschneiderten Lösungen aus der Vakuumtechnik. Von der Energieerzeugung über die globale Verteilung bis hin zum Energieverbrauch sind die Produkte für die Stabilität dieses Netzwerkes verantwortlich.

UNIFLEX-Hydraulik GmbH, Karben
Uniflex ist seit 1972 der weltweit führende Anbieter von Maschinen und Systemen zur Herstellung von Schlauchleitungen. Der Standort in Karben wird durch mehrere Niederlassungen weltweit dabei unterstützt. Die innovativen Produkte sind am Markt einzigartig. Das Versprechen „Best Return on Investment“ gilt gegenüber allen Kunden.

Kategorie Jobmotor:

Antec Antennentechnik GmbH, Offenbach am Main
Seit 1973 berät, plant und baut die Antec Antennentechnik GmbH Antennen-, Breitband-, Satelliten-, Elektro- und Netzwerkanlagen. Erfahrung und Qualität ist das Leitmotiv des Unternehmens. Als dibkom zertifiziertes Unternehmen bildet Antec seit 2013 den Beruf Systemtechniker für Breitbandkommunikation aus. Die Firma Antec Antennentechnik GmbH ist für ihre Kunden in ganz Hessen im Einsatz.

BioSpring Gesellschaft für Biotechnologie mbH, Frankfurt am Main
BioSpring ist ein inhabergeführtes, Frankfurter Biotech-Unternehmen. Für Kunden aus Pharma und Biotech werden Diagnostika sowie Therapeutika aus synthetischen Nukleinsäuren (Träger der Erbinformationen) hergestellt. Letztere können zum Beispiel bei bisher als nicht behandelbar geltenden Krankheiten eingesetzt werden. BioSpring hat sich auch als Marktführer im stark wachsenden Bereich des Genome Editings, einem revolutionären Verfahren zur zielgerichteten Veränderung von DNA, etabliert.

Röchling Medical Brensbach GmbH, Brensbach
Die Röchling Medical Brensbach AG mit Sitz in Brensbach im Odenwald ist innerhalb der Röchling-Gruppe in den Geschäftsbereich Medical integriert. Als Kompetenzzentrum für die Spritzgusstechnik im Reinraum vereint das Werk Brensbach Spritzgussproduktion, Montage und Werkzeugbau. In Reinräumen der Klasse GMP D&C produziert Röchling Medical am Standort Brensbach unter anderem anspruchsvolle Arzneimittelverpackungen, Verbrauchsartikel für die medizinische Diagnostik sowie medizintechnische Komponenten.

Kategorie Innovation:

BAG Diagnostics GmbH, Lich
Seit 1947 hat die BAG Diagnostics zum Ziel, mit ihren innovativen Produkten anspruchsvolle Diagnostik einfach, effizient und zuverlässig zu machen. Dies ist die treibende Kraft aller Mitarbeitenden hinter jedem Entwicklungsprojekt in den Bereichen Humangenetik, Transfusions- und Transplantations-medizin. Aus Lich vertreibt BAG Diagnostics ausgereifte Diagnostika, um Kunden weltweit zu begeistern und die Lebensqualität der Menschen zu verbessern.

core sensing GmbH, Darmstadt
Die core sensing GmbH aus Darmstadt liefert mit smarten Sensoren neue und wertvolle Einblicke in Prozesse und Zustände von Maschinen auf Basis der wirkenden Kräfte. Dafür werden kabellose Sensoren gut geschützt ins Innere von zentralen Komponenten integriert, sodass die Anlage das Fühlen lernt. Core sensing tritt als ganzheitlicher Lösungsanbieter auf. Neben der Hardware werden Tools für Signalanalyse, Sensordatenfusion, Predictive Maintenance, Zustandsüberwachung und ein Cloudservice angeboten.

soft2tec GmbH, Rüsselsheim
Unter der Marke nexonar entwickelt die soft2tec GmbH seit 2002 Lösungen zur Bewegungserfassung und Prozesssteuerung von handgeführten Arbeiten in der Industrie. Werkzeuge und Hände werden dadurch im 3D Raum präzise messbar. Durch die 40 Mitarbeitenden entstehen flexible Echtzeit-Qualitätssicherungssysteme für sicherheitsrelevante Montageprozesse wie z. B. der Batteriemontage für E-Autos, die weltweit zum Einsatz kommen.

Tvarit GmbH, Frankfurt am Main
TVARIT, ein Anbieter von anpassbaren und sofort einsetzbaren Data Science- und KI-Softwarelösungen (deep tech), hat sich zum Ziel gesetzt, die Metallindustrie weltweit zu nachhaltigem Wachstum und Effizienz zu führen, indem es menschliche Fähigkeiten mit prozessspezifischen KI-Modellen ergänzt, um Störungen in den Produktionsabläufen zu reduzieren und die Ressourcennutzung zu optimieren. Dies ist auch die Vision von TVARIT: die Welt zu einer nachhaltigen und ausschussfreien (zero waste) Produktion zu führen.

VhU
Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e. V.
Emil-von-Behring-Straße 4
60439 Frankfurt